26.10.2005 Information: «Familienplattform St.Gallen» online

  • Veröffentlicht am: Okt 26, 2005

Die «Familienplattform St.Gallen» ist seit dem 26. Oktober 2005 online.

Mit der Familienplattform St.Gallen – unter der Internetadresse www.familienplattform-sg.ch – bietet die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) mit Unterstützung der öffentlichen Hand und mehrerer Patronatsunternehmen ein neues Instrument zur Information und Beratung in Fragen der familienergänzenden Betreuung.

Hier findet jede interessierte Person viele nützliche Informationen, während Unternehmen in einem Passwort-geschützten Teil für einen bescheidenen Jahresbeitrag zahlreiche Dienstleistungen für ihre Mitarbeitenden in Anspruch nehmen können.

Erstmals sind mit der Familienplattform, die im Beisein von Stadtrat Hugo Schlegel online ging, alle regionalen Angebote (derzeit rund 150) im Bereich der familienergänzenden Betreuung auf einer einzigen Plattform dargestellt. Offene Krippenplätze sind hier genauso zu finden wie Informationen zu Ferienangeboten, zu Babysitting, Kinderhorten, Mittagstischen, Tagesfamilien oder Tagesschulen – um nur einige Bereiche zu nennen. Dabei geht es ausschliesslich um die Vernetzung des bestehenden regionalen Angebots, das für alle Interessierten übersichtlich dargestellt ist. Selbstverständlich steht die Plattform auch neuen Dienstleistungen in diesem Bereich offen.

Die WISG versteht sich ausschliesslich als Provider des Betriebs dieser Plattform. Aufbau und Betrieb hat die WISG der privaten Organisation «Familienservice» übertragen, die eine ähnliche Aufgabe bereits gesamtschweizerisch mit Erfolg wahrnimmt. Sobald sich der Betrieb der Familienplattform in der Region St.Gallen etabliert hat, soll das Angebot auf andere Regionen erweitert und die Verantwortung einschliesslich Geschäftsführung von einer eigenen Organisation übernommen werden.

Jahresmitgliedschaft für Unternehmen mit Vorteilen

Für Unternehmen aus der Region St.Gallen besteht die Möglichkeit, über eine bescheidene Jahresmitgliedschaft (bereits ab 160 Franken Jahresbeitrag – je nach Unternehmensgrösse) zahlreiche Dienstleistungen der Familienplattform für das eigene Personal in Anspruch zu nehmen. Dazu gehört neben Informationen und Tools (Merkblätter, Vertragsentwürfe etc.) in einem geschützten Bereich der Website auch ein telefonischer Beratungsdienst bis hin zur Vermittlung konkreter Betreuungsangebote. Das Projekt «Familienplattform» wurde initiiert durch die Wirtschaft Region St.Gallen (WISG), der rund 300 Unternehmen aus der Region St.Gallen mit rund 22’000 Mitarbeitenden angehören.

Eine Projektgruppe, zusammengesetzt aus Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen der Stadt und Region St. Gallen sowie der Stadtverwaltung St. Gallen (siehe unten), erarbeitete unter der Leitung von Christof Stürm, CEO der Steinemann Technology AG, zusammen mit dem Familienservice Winterthur das Konzept für eine neue Plattform im Bereich familienergänzender Kinderbetreuung.

Beitrag zur Standortqualität

Der WISG-Vorstand ist überzeugt, mit dieser Familienplattform in der Region, nämlich einem modernen, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichteten Angebot im Bereich familienergänzender Betreuung, die Standortqualität für neue Unternehmen wie Mitarbeitende attraktiver zu gestalten.

Auch Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden Unterstützung im Bereich familienergänzender Betreuung anbieten können, findet eine stärkere Beachtung als fortschrittliche Arbeitgeber. Für die (Anschub-)Finanzierung der neuen Plattform haben sich im Rahmen eines Public-Private-Partnerships der Wirtschaft und öffentlichen Hand folgende Unternehmen mit bedeutenden à fonds perdu-Beiträgen während den ersten drei Jahren engagiert: Bischoff Textil AG, Freicom AG , Helvetia Patria AG, Salzmann Gruppe, St. Galler Kantonalbank , St. Galler Tagblatt AG, Stürm Gruppe und UBS AG. Ebenso leisteten neben dem Kanton und der Stadt St.Gallen auch alle umliegenden Gemeinden einen finanziellen Beitrag an den Aufbau und Betrieb der Familienplattform, nämlich Stadt Gossau, Gemeinde Gaiserwald, Gemeinde Herisau, Gemeinde Mörschwil, Gemeinde Teufen und die Gemeinde Wittenbach.