23.11.2005 Studie: Kosten–Nutzen–Analyse familienfreundlicher Unternehmenspolitik

  • Veröffentlicht am: Nov 23, 2005

Die Prognos AG in Basel erstellte eine Studie unter der Trägerschaft der Migros, der Schweizerischen Post, Novartis, der Raiffeisen–Gruppe und dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement zu diesem Thema. Als weitere Partner beteiligten sich die ETH Zürich, die Néstle S.A., die SRG SSR, sowie Victorinox.

Auf der Basis betrieblicher Controllingdaten aus 20 Schweizer Unternehmen wurden Kosten und Nutzen familienfreundlicher Massnahmen ermittelt. Auch wenn die Studie keinen Anspruch auf Repräsentativität erheben kann, zeigen die Ergebnisse, dass sich die Einführung solcher Massnahmen für die Familien AG (Modellrechnung) auch betriebswirtschaftlich rechnet. Unter Annahme realistischer Wirkungen wird innerhalb der Modellrechnung ein Return of Investment von 8% ermittelt. Hinzu kommt die positive Wirkung auf nicht quantifizierbare Nutzeneffekte wie Motivation, Loyalität, Arbeitseffizienz und Einsatzbereitschaft. Fazit:: Ein Verzicht hat höhere Kosten zur Folge. Die Studie stellt diverse familienfreundliche Massnahmen mit ihren Kosten und Vorteilen vor und zeigt zudem, dass es bereits zahlreiche anschauliche Best-Practice-Beispiele von Unternehmen gibt, die bisher aus Überzeugung heraus auch ohne betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analysen eine familienfreundliche Unternehmenskultur aufgebaut und gepflegt haben. Die vollständige Studie kann über den Migros–Genossenschafts–Bund, Direktion Kultur und Soziales, Cornelia Hürzeler, Postfach, 8031 Zürich, Tel. 044 277 24 16, cornelia.huerzeler@mgb.ch bezogen werden oder als PDF unter:

www.worklife.ch