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Aktuelles

14.12.2011 Information: Mutterschaftsbegleitung am Arbeitsplatz via Internet

  • Veröffentlicht am: Dez 14, 2011

Die digitale Agenda «mamagenda» ist aufgeschaltet.Diese Agenda, die für Unternehmenund Angestellte in der Schweiz gratis im Internet zur Verfügung steht, spielt eine Vorreiterrolleim Bereich der Mutterschaftsbegleitung am Arbeitsplatz. Auf www.mamagenda.ch finden sich viele interessante Checklisten. Zudem kann man sich registrieren: Nach der Eingabe des mutmasslichenGeburtstermins durch die Mitarbeiterin oder die Führungskraft schlägt die «mamagenda» automatisch Gespräche zu den Themen vor, die für die verbleibenden  Schwangerschaftsmonate,die Urlaubswochen und die Zeit der Rückkehr an den Arbeitsplatz relevant sind. Die Vorgesetztenhaben die Möglichkeit, zusätzliche Gespräche hinzuzufügen, wenn sie das als nötig erachten.

Die Besucherstatistikzeigt, dass dieses neuartige Tool von über 500 Personen konkret genutzt wird, wobeidie Zahl der registrierten Mitarbeiterinnen doppelt so hoch ist wie jene ihrer Vorgesetzten. Lanciert wurde «mamagenda» von der Gewerkschaft Travail.Suisse. Das Projekt wird offiziell vom  Staatssekretariatfür Wirtschaft (SECO) unterstützt. Das Seco sieht den Nutzen in folgenden Bereichen:«Neben der Organisation von Geburt undMutterschaft liegt unserer Ansicht nach eine der Stärken der mamagenda darin, dass damit einDialog zwischen Arbeitnehmerin und Führungskraft eingeleitet werden kann, der als Sprungbrettfür eine weiter gefasste Diskussion zur gesamten Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie imUnternehmen dient. In einem Bereich, in dem soziokulturelle Vorurteile den Fortschritt häufighemmen, spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle.» Umgekehrt verweist die «mamagenda» auf dasKMU-Handbuch Beruf und Familie des SECO sowie auf andere bereits bestehende Dokumente,die in diesem Zusammenhang hilfreich sein können.

Link zu mamagenda

15.11.2011 Medieninfo: Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft im Mittelthurgau

  • Veröffentlicht am: Nov 15, 2011

Der Mittelthurgau wird familienfreundlicher

Arbeitgeber informieren sich, wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern können


Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer wichtiger. Deshalb verstärkt die Familienplattform Ostschweiz ihr Engagement im Mittelthurgau und kann die angebotenen Dienstleistungen den Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes Mittelthurgau vorstellen. Dessen Präsident, Dominik Hasler, ist überzeugt, dass familienfreundliche Unternehmen erfolgreicher sind.

Dominik Hasler bezeichnet sich selber als Familienmensch. Deshalb sei ihm die Vereinbarkeit von Beruf und Familie persönlich sehr wichtig. Aber auch aus seiner Sicht als Präsident des Arbeitgeberverbands Mittelthurgau stuft er es als wichtig ein, dass Arbeit und Familie miteinander in Einklang gebracht werden. Es müsse das Ziel sein, mit zufriedenen und ausgeglichenen Mitarbeitenden den Kunden bestmögliche Produkte zu verkaufen oder optimale Dienstleistungen zu erbringen.

Online-Check ausgefüllt

Hasler ist einer jener Arbeitgebervertreter, die bereits den Online-Check der FPO für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den sogenannten Befa-Check, mitgemacht haben. Der Befa-Check eignet sich laut Christof Stürm, Präsident der FPO, ausgezeichnet, um herauszufinden, wie man die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens steigern kann: «Durchleuchtet werden sechs Handlungsfelder, wie etwa die familienpolitischen Angebote, das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Personalentwicklung und -politik, die Arbeitsgestaltung, die Unternehmenskultur, Führungsaspekte und demografische Merkmale.» Stürm weist darauf hin, dass Mitglieder der FPO nach dem Ausfüllen des Befa-Checks von einem kostenlosen Auswertungsgespräch profitieren.

 

Viele Betreuungsangebote

Der Arbeitgeberverband Mittelthurgau ist laut Hasler – wie verschiedene andere regionale Arbeitgeberverbände oder auch die Industrie- und Handelskammer Thurgau – Gönnermitglied der FPO. Er verweist aber auch darauf, dass solche Angebote im Wesentlichen von den einzelnen Mitgliedern unterstützt werden müssen. Deshalb wird Christof Stürm am nächsten Arbeitgeberanlass die Familienplattform näher vorstellen, um den Bekanntheitsgrad in der Region Weinfelden weiterhin zu steigern, denn – so Stürm: «In der Region Weinfelden werden verschiedene familienergänzende Betreuungsangebote von der FPO unterstützt, welche das Vertrauen von Firmen und Familien verdienen.» Im Thurgau arbeite die FPO mit weit über 100 Institutionen zusammen, alleine in der Region Weinfelden seien es rund 20 Angebote.
Konkreten Nutzen aufzeigen

Christof Stürm freut sich über die steigende Beliebtheit und Akzeptanz seines Vereins im Mittelthurgau  und erläutert die Vorteile, die die FPO bietet: «Berufstätige Eltern und Unternehmensverantwortliche  finden auf dem Internet weitere Informationen. Sie können zudem die weiterführende Beratung der FPO in Anspruch nehmen.» Zu den familienergänzenden Kinderbetreuungs-Institutionen, die mit der Familienplattform Ostschweiz zusammenarbeiten, gehören Kindertagesstätten, schulergänzende Betreuungsangebote, Tagesfamilienbetreuung, Ferienbetreuung oder auch Spielgruppen. Dominik Hasler will dazu beitragen, den Mitgliedsfirmen des Arbeitgeberverbands Mittelthurgau aufzuzeigen, «was für einen konkreten Nutzen die FPO ihnen oder ihren Mitarbeitenden bietet».

Familienplattform in Weinfelden

Wie Beruf und Familie mit der Unterstützung der Familienplattform Ostschweiz (FPO) besser in Einklang gebracht werden können, erfahren die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes Mittelthurgau am Dienstag, 22. November: Am Anlass des Arbeitgeberverbands stellt FPO-Präsident und Unternehmer Christof Stürm seine Organisation näher vor. Treffpunkt ist das Personalhaus der Model AG in Weinfelden. Vorgängig zur FPO-Präsentation besichtigen die Teilnehmenden die Model AG, die seit Jahrzehnten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert und auch eine eigene Kinderkrippe betreibt.

Neues Bild

26.10.2011 Studie: Betreuungsindex

  • Veröffentlicht am: Okt 26, 2011

Die beiligende Studie ist im Rahmen des Projektes "Familienergänzende Kinderbetreuung im Kanton St. Gallen: Ein regionaler Vergleich des Angebots und der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinden" entstanden, das von der Forschungsstelle für Wirtschaftspolitik der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur im Auftrag des kita-netzwerk sg durchgeführt wurde. Zusätzlich gefördert wurde das Projekt vom Amt für Soziales des Kantons St. Gallen, der Vereinigung
St. Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten und dem Verband St. Galler Volksschulträger.

Nach den Kantonen Zürich, Zug und Baselstadt hat nun auch unser Kanton einen Betreuungsindex! Erstmals konnte festgehalten werden, wie umfassend das Angebot in den einzelnen Gemeinden ist und in welchem Umfang die Gemeinden dieses finanziell unterstützen. Die Erhebung wurde flächendeckend bei allen Betreuungsinstitutionen und Schulgemeinden im Kanton St. Gallen für die Betreuungssituation in der Woche vom 25. – 31. Oktober 2010 sowohl im Vorschul- wie auch im Schulbereich durchgeführt. In die Erhebung eingeschlossen sind ebenfalls die Tagesfamilienorganisaitonen.

Doch lesen Sie selbst und informieren Sie sich über die Situation an Ihrem Arbeits- und Wohnort!

Die Studie wird am Donnerstag, 24. November von den beiden Verfasserinnen, Claudia Zogg und Silvia Simon, HTW Chur, vorgestellt. Im Anschluss diskutieren unter der Leitung von Nadine Hoch, Geschäftsleiterin kita-netzwerk sg, Vorstandsmitglied Tagesfamilien Ostschweiz, folgende Personen zur Situation im Kanton, den politischen Schwierigkeiten und zu Zukunftsszenarien.

Zeit: 19.30 – 21.30 Uhr, mit anschliessendem Apéro, offeriert von der Familienplattform-Ostschweiz

Ort: St. Galler Kantonalbank, St. Leonhardstrasse 25, 9001 St. Gallen

Flyer zum Anlass

Schlussbericht Kinderbetreuung

25.10.2011 Information: Gegen den Stress als Beziehungskiller

  • Veröffentlicht am: Okt 25, 2011

Stress ist ein Beziehungskiller! Ein Online-Fragebogen der Universität Zürich gibt Aufschluss über die persönliche Situation, denn: Für berufstätige Paare ist die gemeinsame Zeit ein knappes Gut denn oftmals durchkreuzen wichtige berufliche Termine die gemeinsamen Aktivitäten und die freie Zeit wird auch noch durch Pflichten im Haushalt verkürzt. Erholung und Gespräche kommen zu kurz. Dies kann dazu führen, dass beide gestresst sind, sich Unzufriedenheit einschleicht und man sich auseinanderlebt.

Der Fragebogen kann anonym ausgefüllt werden. Wer etwas über den Zusammenhang zwischen der Partnerschaft und dem Beruf erfahren möchte und den Online-Fragebogen ausfüllt, kann auf Wunsch auch eine persönliche Rückmeldung zu den Ergebnissen anfordern.

Online Fragebogen „Beruf und Partnerschaft“

21.10.2011 Veranstaltungshinweis: St.Galler Forum für Eltern: «Vertrauen in meine Fähigkeiten»

  • Veröffentlicht am: Okt 21, 2011

Am 20. November ist der Tag der Kinderrechte. Aus diesem Anlass findet am Vortag – am Samstag, 19. November 2011, von 9.30 bis 16.30 Uhr, das St. Galler Forum für Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen statt. Der Weiterbildungstag steht unter dem Motto «Vertrauen in meine Fähigkeiten» und findet in Buchs im Berufs- und Weiterbildungszentrum (bzb) statt. Die Tagung wird organisiert von der Fachstelle Elternbildung des Kantons St.Gallen und wird von der Familienplattform Ostschweiz nebst anderen Organisationen mitgetragen.

 

Die tägige Veranstaltung mit Verpflegungsmöglichkeit am Mittag soll helfen, die Beziehungen zu Kindern im Alter zwischen 0 und ungefähr 12 oder etwas mehr Jahren zu stärken. Einen ersten Schwerpunkt setzt am Vormittag Prof. Dr. Lutz Jäncke, Neuropsychologe an der Universität Zürich, der auf die Reifungsprozesse des Gehirns und auf die Konsequenzen für die Entwicklung von Fähigkeiten eingeht. Jäncke wird ebenfalls das Spannungsfeld zwischen Begabung, Erziehung und Selbstdisziplin thematisieren. Über Mittag besteht die Möglichkeit, vom Talentschuppen, dem Markt und vom Kurzcoaching zu profitieren. Am Nachmittag führt Diplom-Psychologin Anne Heck aus Heidelberg aus, weshalb man in der Kindererziehung auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen kann. Der Anlass wird moderiert von Mona Vetsch, Moderatorin bei Radio DRS 3 und beim Schweizer Fernsehen. Zudem wird der Anlass bereichert von Tanzperformance-Künstler Fatlum Musliji aus Bazenheid (bekannt aus «Die grössten Schweizer Talente»). Weitere Informationen über das St. Galler Forum «Vertrauen in meine Fähigkeiten» finden sich unter www.elternbildung.sg.ch, wo man sich auch anmelden kann. Der umfassende Prospekt kann auch auf der Website der Familienplattform heruntergeladen werden: www.familienplattform-ostschweiz.ch.

 

Ab 9 Uhr offeriert die Gemeinde Buchs Willkommenskaffee und -tee. Für Kinder  im Alter zwischen 1 ½ und 6 Jahren wird im «Chinderhus Schatzschischta» ein Hütedienst angeboten. Das Chinderhus ist 10 Fussminuten vom Tagungsort entfernt. Mehr Infos: www.schatzchischta.ch.

 

Beim bzb (www.bzbuchs.ch) sind genügend Parkplätze vorhanden. Zudem befindet sich direkt vor dem Tagungsort die Bushaltestelle NTB/BZB.

 

Flyer

27.09.2011 Veranstaltungshinweis: 2. Ostschweizer Familienforum

  • Veröffentlicht am: Sep 27, 2011

Am Samstag, 1. Oktober 2011 findet im WEGA-Tagungszentrum in Weinfelden das 2. Ostschweizer Familienforum statt.

Mit:

  • Prof. Dr. phil. Allan Guggenbühl, Psychologe FSP, dipl. analyt. Psychotherapeut
  • Dr. med. Marion Jäger-Strasser, Kinderärztin, FMH Kinder- und Jugendmedizin
  • Prof. Dr. phil. Thomas Merz-Abt, Weinfelden, Professor für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich
  • Manuela Jacoby-Bombelli, Eltern- und Erziehungsberaterin
  • Manuela Bötsch, Märchenerzählerin

Diese Impulstagung richtet sich an Eltern und Erziehungsverantwortliche sowie an Betreuungs- und Fachpersonal, die interessiert sind an Themen wie Erziehung, Beratung, Bildung, Entwicklung, Kinderernährung und Gesundheit, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gesellschaftliche Aspekte der Familienarbeit, politische Rahmenbedingungen, etc.

Link zur Homepage des Familienforums

Flyer zur Veranstaltung

05.08.2011 Information: Berufliche Elternauszeit – Zeit fürs Kind ist mehr wert als Geld

  • Veröffentlicht am: Aug 05, 2011

Elternzeit und Vaterschaftsurlaub, weil Zeit fürs Kind oft mehr wert ist als Geld: In der Schweiz sollen Familien endlich auch
bekommen, was im Ausland seit Jahren Standard ist. Die Eid­genössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) schlägt vor, zusätzlich zum Mutterschaftsurlaub eine 24-wöchige berufliche Auszeit zu gewähren. Die Zeitschrift „Beobachter" geht der Thematik auf den Grund und macht einen Vergleich mit dem Muster-Familienland Schweden. 

Mehr im Beobachter Artikel

20.06.2011 Information: BeFa-Check – Firmen checken Familienfreundlichkeit

  • Veröffentlicht am: Jun 20, 2011

Neuer Befa-Check der Familienplattform Ostschweiz hilft Unternehmen

 

Beruf und Familie unter einem Hut – diesen Wunsch können sich immer mehr Arbeitskräfte erfüllen. Aber noch lange nicht alle Firmen sind dafür gerüstet. Deshalb baut die Familienplattform Ostschweiz ihr Angebot weiter aus: Zur Unterstützung der Wirtschaft lanciert sie den BeFa-Internetcheck. BeFa steht für Beruf und Familie. Der Online-Fragebogen mit Sofort-Auswertung hilft Unternehmen, ausfindig zu machen, wie familienfreundlich sie sind.

 
Der kostenlose Befa-Check ist eine weitere Initiative der Familienplattform: Er soll es den Unternehmen laut Christof Stürm ermöglichen, eine Standortbestimmung punkto Familienfreundlichkeit zu machen. Den Befa-Check haben Verantwortungsträger der FPO selber erarbeitet. In den Fragebogen eingeflossen sind Personalfragen, wissenschaftliche Hintergründe und kommunikative Aspekte. Er kann ab sofort einfach auf dem Internet unter www.familienplattform-ostschweiz.ch ausgefüllt werden. Der Befa-Check untersucht laut Mitinitiant Stefan Graf sechs Handlungsfelder von Organisationen – dazu gehören die familienpolitischen Angebote, das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Personalentwicklung und -politik, die Arbeitsgestaltung, die Unternehmenskultur, Führungsaspekte und demografische Merkmale.

Praktische Auswertung

Die Auswertung des Befa-Checks erfolgt unmittelbar nach dem Ausfüllen: Sie wird per Mail an den Ausfüllenden verschickt und ist eine praktische Handlungsempfehlung, die aufgrund der Antworten elektronisch unterstützt automatisch generiert wird. Unternehmensverantwortliche erfahren zum Beispiel, was sie im Umgang mit ihrem Personal besser machen könnten und wie eine Firma davon auch betriebswirtschaftlich profitieren kann. Sie erhalten auch Tipps, wie sie die Führung optimieren und die Ressourcen besser nutzen könnten oder wie die Strukturen im Unternehmen optimiert werden könnten, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu begünstigen. Mitglieder der Familienplattform Ostschweiz erhalten zur Online-Auswertung kostenlos ein persönliches Auswertungsgespräch vor Ort.

Mitgliedschaft lohnt sich

Christa Messner vom Befa-Team legt Wert darauf, dass mit weiterführenden individuellen, kostenpflichtigen Beratungen auf die spezifischen Situationen von Unternehmen noch besser eingegangen werden könne, sofern dies gewünscht wird. Christof Stürm hebt denn auch hervor, dass sich eine Mitgliedschaft lohne, und will noch viele weitere Firmen vom echten Mehrwert überzeugen, welchen die FPO bietet. Letztlich gehe es darum, so Messner, mit einer optimalen Personalpolitik die Erreichung der Unternehmensziele zu begünstigen. Deshalb lohne sich eine tiefergehende Analyse. Ein Unternehmen erhalte darauf basierend Unterstützung bei der Konzepterstellung und werde bei der Umsetzung begleitet. Dabei könnten ganz konkrete Ziele angepeilt werden, damit ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. So steige die Wahrscheinlichkeit, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Sie habe zudem die Erfahrung gemacht, dass sich Mitarbeitende, die Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen könnten, leistungsfähiger und motivierter seien. Gerade deshalb würden als weiterführende Möglichkeiten Coaching- und Bildungsangebote für Führungskräfte und Mitarbeitende angeboten.

Das Befa-Team

Der Check über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Befa) und das darauf aufbauende Befa-Beratungsangebot wurde im Auftrag der Familienplattform Ostschweiz (FPO) von drei Fachpersonen erarbeitet. Die FPO  bietet nun über ihre Website die Möglichkeit, das Angebot einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen:

Dr. Stefan Graf, studierte Verwaltungswissenschaften mit Schwerpunkten Arbeitsmarkt und Arbeitsbeziehungen, Personal, Führung, Organisation; er ist langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HSG, war vier Jahre Projektleiter bei der World Demographic Association (WDA) und Projektleiter des Generationenforums in St.Gallen.
Christa Messner, Master of Coaching und Supervision, Weiterbildung in Organisationsentwicklung, Aufbau der Fachstelle Diversity bei Raiffeisen Schweiz.
Priska Ziegler, Kommunikationsfachfrau, Weiterbildungen in Betriebswirtschaft, Marketing, Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung, Vorstandsmitglied WISG, Familienplattform Ostschweiz, eigene Agentur.

Weiterführende Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle der Familienplattform Ostschweiz über Telefon  071 228 08 65 oder über E-Mail info@familienplattform-ostschweiz.ch.

Leader Beitrag: Familien checken Kinderfreundlichkeit

31.05.2011 Information: So viel Rendite bringt ein Kind

  • Veröffentlicht am: Mai 31, 2011

Auch Ökonomen wissen mittlerweile, dass frühe Förderung nicht nur sozial gerecht, sondern langfristig auch besonders ertragreich ist.

In den ersten Lebensjahren liegt das Potenzial für späteren Erfolg. Nie wieder im späteren Leben ist ein Mensch so offen für neue Erfahrungen, so neugierig, so begeisterungsfähig und so lerneifrig und kreativ wie während der Phase der frühen Kindheit. Rund um diese These haben sich in der Schweiz in jüngerer Zeit mehrere Praxisprojekte gebildet, die der frühkindlichen Bildung gewidmet sind. Vor allem die Kindertagesstätten verlassen ihr Image als Kinderhüeti und profilieren sich als Bildungsinstitutionen.

Jetzt haben auch die Wirtschaftswissenschaften das Thema entdeckt – hierzulande das von Ernst Fehr geleitete Institut für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich. Fehr ist vom wirtschaftlichen Nutzen früher Bildung fest überzeugt. Anders als die meisten Praxisprojekte stützt Fehr seine Thesen auf harte wissenschaftliche Daten, unter anderem auf eine amerikanische Langzeitstudie (Perry Preschool Program) über 40 Jahre. Kinder mit früher Förderung erreichten häufiger einen High School  Abschluss, erzielten später ein höheres Einkommen, wurden seltener sozialhilfeabhängig und seltener kriminell als die Kinder in der Kontrollgruppe.

In Übereinstimmung mit aktuellen Schweizer Praxisprojekten der Unesco, des Netzwerks Kinderbetreuung Schweiz und des Marie-Meierhofer Instituts für das Kind plädiert Fehr nicht dafür, Kindertagesstätten zu «verschulen» oder Kinder möglichst früh mit Wissen voll zu «stopfen». Gefördert werden soll vielmehr eine Bereitschaft zum Lernen und für lebenslange Neugier.

Aus seiner Sicht birgt die Situation heute eine ähnliche politische Sprengkraft wie vor 120 Jahren, als die allgemeine Schulpflicht eingeführt wurde. «Jetzt gilt es, die Bildungsjahre in vernünftiger Weise auszudehnen – und zwar nach vorne.»

Auch Ökonomen wissen mittlerweile, dass frühe Förderung nicht nur sozial gerecht, sondern langfristig auch besonders ertragreich ist.

In den ersten Lebensjahren liegt das Potenzial für späteren Erfolg. Nie wieder im späteren Leben ist ein Mensch so offen für neue Erfahrungen, so neugierig, so begeisterungsfähig und so lerneifrig und kreativ wie während der Phase der frühen Kindheit. Rund um diese These haben sich in der Schweiz in jüngerer Zeit mehrere Praxisprojekte gebildet, die der frühkindlichen Bildung gewidmet sind. Vor allem die Kindertagesstätten verlassen ihr Image als Kinderhüeti und profilieren sich als Bildungsinstitutionen.

Jetzt haben auch die Wirtschaftswissenschaften das Thema entdeckt – hierzulande das von Ernst Fehr geleitete Institut für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich. Fehr ist vom wirtschaftlichen Nutzen früher Bildung fest überzeugt. Anders als die meisten Praxisprojekte stützt Fehr seine Thesen auf harte wissenschaftliche Daten, unter anderem auf eine amerikanische Langzeitstudie (Perry Preschool Program) über 40 Jahre. Kinder mit früher Förderung erreichten häufiger einen High School  Abschluss, erzielten später ein höheres Einkommen, wurden seltener sozialhilfeabhängig und seltener kriminell als die Kinder in der Kontrollgruppe.

In Übereinstimmung mit aktuellen Schweizer Praxisprojekten der Unesco, des Netzwerks Kinderbetreuung Schweiz und des Marie-Meierhofer Instituts für das Kind plädiert Fehr nicht dafür, Kindertagesstätten zu «verschulen» oder Kinder möglichst früh mit Wissen voll zu «stopfen». Gefördert werden soll vielmehr eine Bereitschaft zum Lernen und für lebenslange Neugier.

Aus seiner Sicht birgt die Situation heute eine ähnliche politische Sprengkraft wie vor 120 Jahren, als die allgemeine Schulpflicht eingeführt wurde. «Jetzt gilt es, die Bildungsjahre in vernünftiger Weise auszudehnen – und zwar nach vorne.»

NZZ am Sonntag

05.04.2011 Referat: Den demografischen Wandel erfolgreich meistern

  • Veröffentlicht am: Apr 05, 2011

Anlässlich der Generalversammlung der Familienplattform Ostschweiz referierte Prof. Dr. Stephan Böhm über die aufkommenden Probleme des demografischen Wandels und die daraus entstehenden Handlungsfelder.

Der demographische Wandel stellt Unternehmen und insbesondere KMUs vor beachtliche Herausforderungen. So wird nicht nur das Durchschnittsalter der Belegschaften nachhaltig ansteigen, sondern auch die Altersdiversität wird deutlich zunehmen.

Unternehmen müssen darum bemüht sein, ein alter(n)sspezifisches Personalmanagement einzuführen, welches den Ansprüchen aller Altersgruppen gleichermassen gerecht wird und für eine produktive Zusammenarbeit von Jung und Alt sorgt.

So können beispielsweise flexible Arbeitszeitmodelle sowohl den Bedürfnissen junger Familien wie auch älterer Arbeitskräfte Rechnung tragen, welche sich eine Teilzeitbeschäftigung und einen schrittweisen Übergang in den Ruhestand wünschen.

Anlässlich der Generalversammlung der Familienplattform referierte Prof. Dr. Stephan Böhm über die Meisterung des demografischen Wandels.