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Aktuelles

28.09.2007 Presseartikel: Höhere Kinderzulagen im Kanton St.Gallen bereits ab 2008

  • Veröffentlicht am: Sep 28, 2007

Im Kanton St.Gallen werden Kinder- und Ausbildungszulagern auf den 1. Januar 2008 erhöht. Der Kantonsrat stimmte einer vorgezogenen Anwendung der neuen Mindestansätze zu.

(Auszug St.Galler Tagblatt vom 26.09.2007)

Die Kinderzulagen betragen neu mindestens 200 Franken, die Ausbildungszulagen (für Jugendliche von 16 bis 25 Jahren) 250 Franken. Das Schweizervolk hatte die einheitlichen Mindestansätze im November 2006 in einer Abstimmung angenommen. Im Kanton St.Gallen betrug der Ja-Stimmen-Anteil 62 Prozent. Die neue landesweite Regelung soll ab Anfang 2009 angewendet werden.

Im vergangenen Februar beauftragte der St.Galler Kantonsrat die Regierung, die Erhöhung der Kinder- und Ausbildungzulagen bereits auf Anfang 2008 umzusetzen. Die Vorlage wurde nun in erster Lesung gutgeheissen.

27.09.2007 Information:KMU-Handbuch «Beruf und Familie»

  • Veröffentlicht am: Sep 27, 2007

Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleinen und mittleren Unternehmen.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat ein Handbuch geschaffen, das Informationen, Anleitungen, Anregungen speziell für KMU und ihre konkrete Unternehmenspraxis vermittelt. Der praktische Arbeitsordner wird auf Bestellung gratis abgegeben oder kann als elektronische Version heruntergeladen werden:

KMU-Handbuch

02.05.2007 Studie: Zufriedener als die meisten

  • Veröffentlicht am: Mai 02, 2007

Die Arbeitsbedingungen in der Schweiz sind ausgezeichnet. Dies zeigt eine internationale Studie. Nachholbedarf besteht hingegen beim Frauenanteil in Chefpositionen.

Gute Arbeitsbedingungen in der Schweiz

Jean-Daniel Gerber, Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), zeigte sich heute anlässlich der Präsentation des Berichts erfreut: «Bei uns herrschen gute bis sehr gute Arbeitsbedingungen.» Im europäischen Vergleich ist denn auch die Arbeitszufriedenheit in der Schweiz mit 91 Prozent sehr hoch. Nur Norwegen, Dänemark und Grossbritannien liegen noch weiter vorn, wie die Studie belegt. «Attraktive Arbeitsplätze sind ein entscheidender Faktor im internationalen Standortwettbewerb», sagte Gerber.

88 Prozent der Befragten in der Schweiz geben an, dass sich ihre Arbeitszeiten gut oder sogar sehr gut mit familiären oder sozialen Verpflichtungen verbinden lassen. Im europäischen Durchschnitt sprechen nur 78 Prozent von einer solch guten Vereinbarkeit.

Fordern und fördern

Zudem nehmen überdurchschnittlich viele Erwerbstätige an finanzierten Weiterbildungen teil. Nur Finnland und Schweden liegen hier höher. «Es ist im Interesse der Arbeitgeber, die Mitarbeitenden nicht nur zu fordern, sondern auch zu fördern», sagte Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes. Nur mit attraktiven Arbeitsplätzen sowie mit motivierten und qualifizierten Mitarbeitenden könne die Schweiz im internationalen Standortwettbewerb bestehen.

Allerdings hängt dieser Wert deutlich von Geschlecht und Branche ab: Frauen und weniger ausgebildete Arbeitskräfte kommen deutlich schlechter weg. Dass Frauen im Arbeitsleben oftmals benachteiligt sind, ist nicht neu. Eine Teilzeit arbeitende Frau hat gemäss Erhebung einen längeren Arbeitstag als ein männlicher Vollzeitbeschäftigter.

Zu wenig Chefinnen

«Wohl am meisten hat mich überrascht, wie wenig Chefpositionen in der Schweiz von Frauen besetzt werden», erklärte Willy Buschak, stellvertretender Direktor der europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. In der Schweiz geben nur 21 Prozent an, eine Frau als Vorgesetzte zu haben. Der europäische Wert liegt bei 24 Prozent. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass nirgendwo in Europa so wenige erwerbstätige Frauen in Vollzeitstellen anzutreffen sind wie in der Schweiz. «Gerade Teilzeitarbeit erweist sich oft als Karrierekiller», sagte Doris Bianchi, Zentralsekretärin beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund.

Die Umfrage für das Jahr 2005 wurde in 31 europäischen Ländern durchgeführt. Der Bericht für die Schweiz wurde vom Seco in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz erstellt. Zu den Hauptthemen gehören Gesundheit, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Schweiz nahm zum ersten Mal an der europäischen Erhebung teil. Die europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen führt die Studie seit 1990 alle fünf Jahre durch. (sam/sda)

07.02.2007 Studie: Produktiver dank Kinderkrippe

  • Veröffentlicht am: Feb 07, 2007

Die Hälfte der Schweizer würde am Arbeitsplatz mehr leisten, wenn sie für ihren Nachwuchs eine fachkundige und günstigere Kinderbetreuung in Anspruch nehmen könnte. Wegen des Mangels an Betreuungsplätzen gehen der Schweizer Wirtschaft wertvolle Ressourcen verloren.

Die Mehrheit der Schweizer Eltern würden mehr arbeiten, wenn ihre Kinder besser betreut wären.

Die Schweiz ist in puncto Kinderbetreuung noch ein Entwicklungsland, kommt der Personaldienstleister Kelly Services in einer Umfrage zum Schluss. Gaben in Schweden 72 Prozent der Befragten an, eine staatlich subventionierte Betreuung zu nutzen, waren es in der Schweiz nur gerade 14 Prozent. Während sich ein Teil privat organisierte, hatten 57 Prozent keine Kinderbetreuung. In diesem Punkt lag die Schweiz neben Frankreich im Ländervergleich an der Spitze. Insgesamt wurden 70’000 Personen in 28 Ländern befragt, davon 2600 in der Schweiz.

Kinderkrippe steigert Leistungsfähigkeit der Eltern

Dabei sind 65 Prozent der Schweizerinnen und immerhin 39 Prozent der Schweizer der Meinung, sie würden mehr oder länger arbeiten, wenn für eine adäquate Kinderbetreuung gesorgt wäre. Sie glauben auch, dass ihre Arbeit produktiver wäre. Bei jungen Eltern bis 24 Jahren ist das Bedürfnis nach Kinderbetreuung besonders gross. 53 Prozent der Beschäftigten mit Universitätsabschluss oder höherer Ausbildung würden sich bei besseren Betreuungsmöglichkeiten beruflich mehr engagieren. Prekär kann die Situation laut Kelly für alleinerziehende Elternteile werden, die auf die Berufstätigkeit angewiesen sind. Unzufrieden mit der Betreuungssituation zeigen sich vor allem die Beschäftigten im Gesundheitswesen mit 68 Prozent und Call-Center-Agents mit 59 Prozent. Zusätzlich erschwerend fällt bei diesen beiden Berufsgruppen die unregelmässige Arbeitszeit ins Gewicht.

Über Kosten und Wartelisten besorgt

Das grösste Problem sind in der Schweiz die hohen Kosten für die Betreuung. Daneben wurden auch die Qualitätsstandards und die Wartelisten als problematisch empfunden.

(krj/ap)

19.01.2007 Information: Schweizer Wirtschaft soll weiter wachsen

  • Veröffentlicht am: Jan 19, 2007

Bundesrätin Doris Leuthard will die Schweiz auch im Jahr 2007 auf Wachstumskurs halten. Mit Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Eindämmung von Arbeitslosigkeit, soll die Lebensqualität erhöht werden.

Angelpunkt der guten Vorsätze im Volkswirtschaftsdepartement (EVD) ist die weitere Förderung des Wettbewerbs. Dieser sei nicht nur ein wichtiges Instrument für die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern diene auch der Verbesserung der Einkommenslage und damit – zumindest indirekt – auch der Entlastung der Sozialwerke.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die EVD-Vorsteherin plädierte deshalb an ihrer Jahrespressekonferenz heute in Bern auch dafür, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu fördern und damit die Erwerbsquote der Frauen zu steigern, die Zahl der Frauen in Kaderpositionen zu erhöhen und – neben dem Ziel der Lohngleichheit – auch vermehrt Teilzeitmodelle für Männer zu prüfen. In ihrem eigenen Volkswirtschaftsdepartement will sie mit dem guten Beispiel vorangehen und dort die Idee eines teilweise bezahlten Vaterschaftsurlaubs umsetzen.

Bessere Bedingungen für Unternehmen

Neugründungen von Unternehmen seien ein Ziel, dem sich auch die Politik des EVD verschreiben müsse, sagte Ursula Renold, Direktorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT). Ein zweites bundesrätliches Wachstumspaket stehe angesichts der guten Wirtschaftszahlen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht im Vordergrund. Ein Hauptaufgabe im Inland besteht aus der Sicht des EVD darin, das Leben der Unternehmen zu erleichtern. Offene Märkte, gut ausgebildete Arbeitskräfte und ein im Grundsatz liberal-soziales Wirtschaftskonzept bildeten deshalb die nötige Grundlage, um Gewinne zu erwirtschaften und so eine nachhaltige Wertschöpfung zu erzielen, sagte Leuthard. In diesem Sinn komme dem EVD auch im laufenden Jahr eine zentrale Rolle in der gesamten Bundespolitik zu.