15.11.2011 Medieninfo: Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft im Mittelthurgau

  • Veröffentlicht am: Nov 15, 2011

Der Mittelthurgau wird familienfreundlicher

Arbeitgeber informieren sich, wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern können


Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer wichtiger. Deshalb verstärkt die Familienplattform Ostschweiz ihr Engagement im Mittelthurgau und kann die angebotenen Dienstleistungen den Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes Mittelthurgau vorstellen. Dessen Präsident, Dominik Hasler, ist überzeugt, dass familienfreundliche Unternehmen erfolgreicher sind.

Dominik Hasler bezeichnet sich selber als Familienmensch. Deshalb sei ihm die Vereinbarkeit von Beruf und Familie persönlich sehr wichtig. Aber auch aus seiner Sicht als Präsident des Arbeitgeberverbands Mittelthurgau stuft er es als wichtig ein, dass Arbeit und Familie miteinander in Einklang gebracht werden. Es müsse das Ziel sein, mit zufriedenen und ausgeglichenen Mitarbeitenden den Kunden bestmögliche Produkte zu verkaufen oder optimale Dienstleistungen zu erbringen.

Online-Check ausgefüllt

Hasler ist einer jener Arbeitgebervertreter, die bereits den Online-Check der FPO für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den sogenannten Befa-Check, mitgemacht haben. Der Befa-Check eignet sich laut Christof Stürm, Präsident der FPO, ausgezeichnet, um herauszufinden, wie man die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens steigern kann: «Durchleuchtet werden sechs Handlungsfelder, wie etwa die familienpolitischen Angebote, das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Personalentwicklung und -politik, die Arbeitsgestaltung, die Unternehmenskultur, Führungsaspekte und demografische Merkmale.» Stürm weist darauf hin, dass Mitglieder der FPO nach dem Ausfüllen des Befa-Checks von einem kostenlosen Auswertungsgespräch profitieren.

 

Viele Betreuungsangebote

Der Arbeitgeberverband Mittelthurgau ist laut Hasler – wie verschiedene andere regionale Arbeitgeberverbände oder auch die Industrie- und Handelskammer Thurgau – Gönnermitglied der FPO. Er verweist aber auch darauf, dass solche Angebote im Wesentlichen von den einzelnen Mitgliedern unterstützt werden müssen. Deshalb wird Christof Stürm am nächsten Arbeitgeberanlass die Familienplattform näher vorstellen, um den Bekanntheitsgrad in der Region Weinfelden weiterhin zu steigern, denn – so Stürm: «In der Region Weinfelden werden verschiedene familienergänzende Betreuungsangebote von der FPO unterstützt, welche das Vertrauen von Firmen und Familien verdienen.» Im Thurgau arbeite die FPO mit weit über 100 Institutionen zusammen, alleine in der Region Weinfelden seien es rund 20 Angebote.
Konkreten Nutzen aufzeigen

Christof Stürm freut sich über die steigende Beliebtheit und Akzeptanz seines Vereins im Mittelthurgau  und erläutert die Vorteile, die die FPO bietet: «Berufstätige Eltern und Unternehmensverantwortliche  finden auf dem Internet weitere Informationen. Sie können zudem die weiterführende Beratung der FPO in Anspruch nehmen.» Zu den familienergänzenden Kinderbetreuungs-Institutionen, die mit der Familienplattform Ostschweiz zusammenarbeiten, gehören Kindertagesstätten, schulergänzende Betreuungsangebote, Tagesfamilienbetreuung, Ferienbetreuung oder auch Spielgruppen. Dominik Hasler will dazu beitragen, den Mitgliedsfirmen des Arbeitgeberverbands Mittelthurgau aufzuzeigen, «was für einen konkreten Nutzen die FPO ihnen oder ihren Mitarbeitenden bietet».

Familienplattform in Weinfelden

Wie Beruf und Familie mit der Unterstützung der Familienplattform Ostschweiz (FPO) besser in Einklang gebracht werden können, erfahren die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes Mittelthurgau am Dienstag, 22. November: Am Anlass des Arbeitgeberverbands stellt FPO-Präsident und Unternehmer Christof Stürm seine Organisation näher vor. Treffpunkt ist das Personalhaus der Model AG in Weinfelden. Vorgängig zur FPO-Präsentation besichtigen die Teilnehmenden die Model AG, die seit Jahrzehnten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert und auch eine eigene Kinderkrippe betreibt.

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